Polenaustausch 2026

In dieser Woche dürfen wir Schülerinnen und Schüler aus Polen bei uns in Hagen am Teutoburger Wald willkommen heißen. Der diesjährige Austausch steht unter dem Motto „Freiheit durch Frieden – Frieden durch Freiheit“ und bietet den Beteiligten die Möglichkeit, neue Perspektiven zu gewinnen und internationale Freundschaften zu knüpfen. Am Mittwoch wurden unsere Gäste von unserem Schulleiter Herrn Koslik herzlich empfangen. Dieser offizielle Auftakt markierte den Beginn eines vielfältigen Programms, das ganz im Zeichen von Begegnung, gemeinsamen Erlebnissen, Austausch und Reflexion steht. Im Anschluss besuchte die Gruppe das Rathaus, wo die Schülerinnen und Schüler von der Bürgermeisterin persönlich begrüßt wurden. In ihrer Ansprache betonte sie die große Bedeutung internationaler Begegnungen für ein friedliches und respektvolles Miteinander. Ein kreativer Höhepunkt war das gemeinsame Kunstprojekt, bei dem sich die Teilnehmenden intensiv mit den Themen Freiheit und Frieden auseinandersetzten und ihre Gedanken künstlerisch zum Ausdruck brachten. Auch ein Besuch im Niedersächsischen Landtag in Hannover stand auf dem Programm. Weitere Programmpunkte folgen in den kommenden Tagen; der Austausch dauert noch bis zum nächsten Dienstag an. Der Schüleraustausch zeigt einmal mehr, wie wichtig persönliche Begegnungen sind, um Vorurteile abzubauen, Verständnis füreinander zu entwickeln und gemeinsame Werte zu stärken. Wir freuen uns sehr über diese bereichernde Zeit und hoffen, dass die geknüpften Kontakte und Freundschaften noch lange bestehen bleiben.
(Autorin: Galina Hulm)

Unterrichtsgang zum Augustaschacht

Am 18. März haben wir, die Klasse 9G1, im Rahmen des Geschichtsunterrichts die Gedenkstätte Augustaschacht in Hagen am Teutoburger Wald besucht. Der Ausflug war für uns alle sehr interessant und gleichzeitig auch erschreckend, da wir uns mit der Zeit des Nationalsozialismus beschäftigt haben. Zu Beginn erhielten wir eine Führung durch die Gedenkstätte. Dabei wurde uns erklärt, dass der Augustaschacht früher ein sogenanntes Arbeitserziehungslager war. Während der Führung erfuhren wir, welche Arbeiten die Gefangenen verrichten mussten. Dazu gehörten vor allem schwere körperliche Tätigkeiten, zum Beispiel im Steinbruch oder bei Bau- und Transportarbeiten. Die Bedingungen waren sehr hart: Die Menschen mussten lange arbeiten, bekamen wenig zu essen und wurden streng kontrolliert. Schon kleine Fehler konnten zu Strafen führen. Außerdem wurde uns der Alltag im Lager erklärt. Die Gefangenen lebten unter schlechten Bedingungen und auf engstem Raum. Es ging den Nationalsozialisten nicht nur darum, die Menschen arbeiten zu lassen, sondern auch darum, sie einzuschüchtern und zu bestrafen. Durch die Führung konnten wir uns besser vorstellen, wie schwer das Leben der Gefangenen gewesen war und wie unmenschlich sie behandelt wurden. Am Ende unseres Besuchs haben wir darüber gesprochen, warum es wichtig ist, an solche Orte zu erinnern. Wir haben überlegt, was wir selbst dazu beitragen können, damit sich solche Ereignisse nicht wiederholen. Eine Möglichkeit ist es, unsere Eindrücke in einem Bericht festzuhalten und andere darüber zu informieren – so wie in diesem Text. Der Besuch hat deutlich gemacht, wie wichtig es ist, aus der Geschichte zu lernen. Nur wenn wir uns erinnern und darüber sprechen, kann verhindert werden, dass sich solche Ereignisse wiederholen.

(Autorin: Charlotte Niemeyer)
Der Schulwald wächst weiter

Am 10.03. fand die nunmehr vierte Baumpflanzaktion unserer Schule statt. Unter fachmännischer Anleitung des örtlichen Försters, begaben sich die Schüler und Schülerinnen des 6. Jahrgangs in den Schulwald. Dieses Projekt vereint Umweltschutz mit einen einzigartigen Lernstandort und fördert das Bewusstsein für Nachhaltigkeit. Der Schulwald soll in den kommenden Jahren auf etwa 17.000 m² wachsen, geplant ist insgesamt rund 12.000 Bäume zu pflanzen. Dadurch schaffen wir gemeinsam mit der Gemeinde und engagierten Partnern ein Ökosystem, das gegen Extremwetter gewappnet ist und CO₂ speichert. Dieses Projekt ist ein Gewinn für unsere Schule, die Gemeinde und die Natur – gemeinsam für eine grünere Zukunft!

